Umse – What Are They Doing Lyrics

Wenn ich in meiner Heimat bin, frag ich mich: wo sind all die Pfeifen hin
Mit denen ich in meiner Jugendzeit abhing?
Die meisten sind nicht mehr da wo sie mal waren, wir bleiben in
Kontakt wurd nie gesagt, also kein Plan wohin die Reise ging

Aus den Augen, doch scheinbar nicht aus dem Sinn
Solang das der Fall ist, find ichs ja eigentlich auch nicht schlimm
Dass man nicht ewig bleibt wo man beginnt. Ist doch klar
Wenn man bedenkt, dass die Umstände einen fast dazu zwingen

Doch alles wirkt so seelenlos, wenn man keinen mehr kennt
Viele der mir gut bekannten Straßen scheinen nun fremd
Die Zeit rennt, jeder sucht das Weite, weil man denkt
Dass man was verpasst und sonst nur weiter in ner Schleife hängt

All die Häuser von Freunden sind geräumt und verlassen
Wir wurden eindeutig zu schleunig erwachsen
Und immer wenn ich an die ganzen Vögel denke muss ich häufig lachen
Was bei denen wohl geht und was sie heute machen

Wer in ner Kleinstadt aufwächst… für den steht eigentlich schon fest
Dass er sein sehr geschätztes Nest bei Zeiten verlässt
Nenn es Reifeprozess, oder einfach nur ein Test
Wie weit schaff ich es? Denn so kann es nicht bleiben für den Rest…

Meines eh schon viel zu knapp bemessenen Daseins
So als hätte man seine Zeit nur abgesessen wien Staatsfeind
Alle flüchten, Sprüche wie datte ewig am Start bleibst
Ham die Gültigkeit eines damals abgestempelten Fahrscheins

Es gibt viel zu tun, wer hier bleibt bringt es nie zu Ruhm
Zu Kies und mehr, es heisst Karriere statt Familientum
Doch je länger ich gedanklich in die Tiefe zoom
So mehr denk ich an alte Freunde, die heute in Frieden ruhen

…Ist es möglich nach dem Tod mit Engeln Gras zu paffen?
Kann sowas ohne deinen Körper, ohne Atmung klappen?
Sollte dem so sein, dann muss man sich auch fragen lassen
Was bei denen grade so geht und was sie grade machen?

Alles hat sich verändert, alles Geschichte, Wende
Wiesen, auf denen wir spielten sind heut Fabrikgelände!
Wenn ich dran denke wies ma war bekomm ich Zitterhände
Irgendwie ists schon ok, doch leider auch ein bittres Ende

Es geht um Geschäfte machen, nicht um Arbeitsplätze schaffen
Manchmal fällt es einem schwer das einfach wegzupacken
Was sie wohl als nächstes abreißen und plätten lassen?
Was sie grade schon planen und was sie jetzt so machen?

Herrenmagazin – Keine Angst Lyrics

[Strophe I:]
Na toll: Es geht nach Hause
Kannst du dich wirklich darauf freuen?
All diese Gedanken wirst du irgendwann bereuen
Ich bring die Hoffnung jetzt zu Ende
Ich nehm alles mit nach Haus
Und zieh mir heute Abend die ganzen Splitter raus

[Chorus:]
Ich verkriech mich in die Ecken
Und die Spalten, die ich find
Unter Steinen unter Brücken
Irgendetwas klappt bestimmt
Und auf leisen Pfoten ziehen die Wölfe in der Nacht
Doch keine Angst, denn die sind feige, blind und schreckhaft

[Strophe II:]
Ich vergesse die Bedeutung
Ist im Zweifel auch egal
Zumindest all den ganzen Leuten hier im Saal
Jede einzelne Bewegung und jeder kleine Schritt
Legt das Tempo vor und mit dem halt ich nicht mehr mit

[Chorus]

[Strophe III:]
Na toll: Es geht nach Hause
Hast du das wirklich grad geglaubt?
Tut mir Leid, dann hab ich grade
Die Hoffnung wohl versaut
Die Zeit heilt keine Wunden
Bild dir das bloß nicht ein
Sie haben die Bibel nur erfunden
Um selber Gott zu sein

[Chorus]

Herrenmagazin – Fahne Lyrics

[Strophe I:]
Und daß ich mich jetzt füge, ist doch kaum mehr relevant
Ich schreib auch diese Lüge auf den Rücken meiner Hand
Auf dem Weg zähl ich die Schritte
Ein paar Mädchen sehen sich um
Drehen ihre Köpfe links zur Mitte einer Bank zu ihren Jungs
Jetzt wo die Ansage der S-Bahn in der Endlosschleife läuft
Wird mir klar: Nach Hause fahren hab ich noch niemals so bereut

[Chorus:]
Nimm deine Fahne aus dem Wind
Sie wird nur übersehen, egal wie viel du winkst
Gut überlegt, doch alles hin
Gehen wir die Trümmer durch nach Teilen, die übrig sind

[Strophe II:]
Ich zähle im Vorbeigehen die Risse meiner Hand
Und fummel alten Mörtel aus den Fugen in der Wand
Die Zeit hat keine Seite, auf die sie sich schlagen könnt
Daß sie gegen dich sei, ist Quatsch – auch wenn man das oft so nennt

[Chorus]

[Strophe III:]
Und wie ich schweigend warte, hör ich all die Spacken schreien
Die nur aufmerksam machen wollen auf ihr ekelhaftes Dasein
Und wie ich schweigend warte, hör ich all die Spacken schreien
Die nur aufmerksam machen wollen auf ihr ekelhaftes Dasein

[Chorus]

Stahlmann – Spiegelbild Lyrics

Ich gäbe mein Leben für noch eine Nacht
Der Schmerz in den Wunden hält mich immer noch wach
Ich bade in Tränen, rede mich taub
Du bist in meinen Venen wie brennender Staub
Du dringst durch die Poren tief in mich ein
Du dringst in meine Wunden und lässt mich allein
Jede Welle zerschlägt mich, jedes Wort eskaliert
Jede schlichtende Geste gekonnt ignoriert
Ich verbrenne im Elend, ich tu es für dich
Jeder neue Versuch ein Schlag ins Gesicht
Wir vergeben uns gar nichts nach all der Zeit
Und es bleibt uns nicht viel von der Vergangenheit

Schau uns nur an im Spiegelbild
Sag, was ist geschehen
Warum müssen wir uns hassen
Schau uns nur an im Spiegelbild
Sag, kannst du uns noch sehen
Oder tun die Wunden längst zu weh

Ich brenne mein Leben in deine Haut
Tauch in die Kerben, schneide dich raus
Die Zeit heilt die Wunden, so sagt man doch
Warum lieb ich dich dann jetzt immer noch

Sag, kannst du uns noch sehen
Warum tut es so weh

Callejon – Mondfinsternis Lyrics

[Strophe I:]
Tausend Meter in das Tal zum Traumfriedhof
Und nocheinmal fahre ich im Sichelkreis
Die Zeit vergeht, Einsicht bleibt[x2]

[Pre-Chorus:]
Alles, was ich berühr’
Verbrennt in kalter Eitelkeit
Mein Körper schreit
Ich halt’ ihn stumm
Ertränke ihn im Selbstmitleid

[Chorus:]
Und jedes mal höre ich mich klagen
“Wär’, wär’, wär’ ich doch zuhaus geblieben!”

[Strophe II:]
Und was ich meine, sag’ ich nicht, nein
Los, los, wir ziehen gleich
Haare, Knochen, Haut und Blut
Für Ewigkeit bleibt keine Zeit

[Pre-Chorus:]

[Chorus:]

[Bridge:]
Für Ewigkeit bleibt keine Zeit[x3]
Für Ewigkeit bleibt keine Zeit (Zeit, Zeit!)
Für Ewigkeit bleibt keine Zeit[x2]

[Pre-Chorus:]

[Chorus:]

[Outro:]
Mein Körper schreit ich halt’ ihn stumm
Mitleid, Mitleid, Mitleid, Mitleid[x2]

Udo Lindenberg – Gustav Lyrics

[Verse 1]
Wo bin ich hier gelandet?
Wo bin ich hier gestrandet?
Mit meinem blauen Schiff
Knallte ich gegen so’n Riff
Dann in der tiefen Nacht
Sehe ich da ganz hell
Das Hotel …

[Verse 2]
Du lieber Nachtportier
Der Durst, er tut so weh
Komm, mach die Flasche auf
Wir machen einen drauf
Und weck die Gäste
Schlafen können die immer noch genug
Wenn sie tot sind

[Chorus]
Willkommen im Hotel Imperial
Willkommen im Hotel Imperial

[Verse 3]
Die Zeit vergeht – du wirst nicht jünger
Und leichter wird das meiste nicht
Du mußt nicht wünschen
Du muß fordern!
– wie ‘ne Knarre vorm Gesicht
Vergiß es, leise anzufragen
Wo es langgeht
Sollst du selber sagen

[Verse 4]
Nie wieder stilles banges Hoffen
Nie wieder warten, stumm und klein
Du warst doch lang genug das Opfer
Jetzt wirst du der Täter sein
Arme Seele – alles Pleite?
Komm doch rüber auf die Sonnenseite!

[Chorus]
Willkommen im Hotel Imperial
Willkommen im Hotel Imperial

[Outro]
Wo bin ich hier gelandet?
Wo bin ich hier gestrandet?

Udo Lindenberg – Die Augen Zu Lyrics

[Verse 1]
Schon seit Tagen bin ich hier allein
Ich kann nicht immer im Zimmer sein
Mit dir telefonieren
Und rumphantasieren
– ich vermiss’ dich so

[Verse 2]
Ich geh’ raus in die fremde Stadt
Die für mich keine Liebe hat
Geh’ in irgend ‘ne Bar
Und du bist nicht da
Ich vermisse dich so

[Pre Chorus]
Im Moment ist mir egal, was sonst so um mich ‘rum passiert
Im Moment bist du alles was mich wirklich interessiert
Warum bist du jetzt nicht hier?
Ich starre auf eine Tür
Und stelle mir vor sie geht auf
Und du bist bei mir

[Chorus]
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Ich mach sie auf und ich kann dich sehn
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Die Zeit soll schneller, schneller vergehn

[Verse 3]
Sekunden werden zu Stunden
Und Stunden werden zu Tagen
Die Zeiger der Uhr
Die stehen auf stur
Anstatt nach vorne zu jagen

[Pre Chorus]
Im Moment ist mir egal was sonst so um mich ‘rum passiert
Im Moment bist du alles, was mich wirklich interessiert
Warum bist du jetzt nicht hier?
Ich starre blos auf die Tür
Und stelle mir vor sie geht auf
Und du bist bei mir

[Chorus]
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Ich mach sie auf und ich kann dich sehn
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Die Zeit soll schneller, schneller vergeh’n

[Outro]
Die Augen zu – ich zähl nochmal
So Zeiten ohne dich ‘ne wirkliche Qual
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Es geht nicht anders: ich muss dich seh’n
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Ich mach sie auf und ich werde dich sehn
Die Augen zu – ich zähl bis zehn
Die Zeit soll schneller, schneller vergeh’n
Schneller, schneller vergeh’n

Andreas Bourani – Mit Der Zeit Lyrics

Du lernst mit der Zeit
Dein Glück gibt’s nicht für Geld
Was deine Wunden verheilt
Und wer immer zu dir hält
Und jeder Traum hat einen Wert
Die Geduld ist dein Schwert
Und du lernst wie man kämpft
Wenn man übern Abgrund hängt

Du fliegst nicht höher, aber leichter mit der Zeit
Du weißt nie alles, doch du bist für alles bereit
Du liebst nie besser, aber anders mit der Zeit
Du gehst nicht schneller, doch von mancher Last befreit
Mit der Zeit
Mit der Zeit

Die Zeit frisst dein Leben
Sie hält nie für dich an
Du weißt, dass auf deinem Weg
Jeder Augenblick zählt
Und du lernst wie man kämpft
Wenn man überm Abgrund hängt

Du fliegst nicht höher, aber leichter mit der Zeit
Du weißt nie alles, doch bist für alles bereit
Du liebst nie besser, aber anders mit der Zeit
Du gehst nicht schneller, aber von mancher Last befreit

Du fliegst nicht höher
Du weißt nie alles
Du liebst nie besser
Du gehst nicht schneller

Du fliegst nicht höher, aber leichter mit der Zeit
Du weißt nie alles, doch bist für alles bereit
Du liebst nie besser, aber anders mit der Zeit
Du gehst nicht schneller, doch von mancher Last befreit

Du fliegst nicht höher, aber leichter mit der Zeit
Du weißt nie alles, doch bist für alles bereit
Du liebst nie besser, aber anders mit der Zeit
Du gehst nicht schneller, doch von mancher Last befreit

Tocotronic – Keine Meisterwerke Mehr Lyrics

[Strophe I:]
Keine Meisterwerke mehr
Die Zeit ist längst schon reif dafür
Was wir niemals zu Ende bringen
Kann kein Moloch je verschlingen
Kann kein Hummer
In die Zange nehmen
Kein Wind in alle Welt vertreiben
Und in feinstem Unvernehmen
Werden wir ohne Reue weiter
Und aus tausenden Gerüchten
Werden wir die Zweifelshefe züchten
Die uns alle nährt
Dann gibt es

[Chorus:][x3]
Keine Meisterwerke mehr

Clueso – Neue Luft

Dort wo viel Felsen und viel Sand ist
Zwischen Titanic und Atlantis
Bin ich das ganze Jahr zuhaus’
Während du die Sonne aufgehen siehst
Und ich am Meeresboden lieg’
Wird um mich ringsrum alles blau
Und wenn das Licht günstig fällt
Und du den Kopf ins Wasser hälst
Schwebt über dir ein Lichterkranz
Doch erst wenn alle Segel schlafen im Hafen
Schwimm ich hoch und komm an Land
Du siehst mich an, während du neben mir liegst
Ich atme lang und atme tief

Ich hol mir neue Luft immer wenn ich auftauch’
Ich hol mir neue Luft ab
Ich hol mir neue Luft, die ich immer bei dir aufsaug’
Ich hol mir neue Luft ab

Solang die Sterne nicht gesehen
Stunden vergehen wie Wellen auf hoher See
Wie ein Zaubertrick
Die Zeit hier war so schön
Bin festen Boden nicht gewöhnt
Komm begleit’ mich noch ein Stück
Wenn der Meerespiegel steigt
Fängt mein Lunge an zu brennen
Und ich weiß ich muss zurück
Deine Augen mariannengraben-tief
Wenn du mich ansiehst

Ich hol mir neue Luft immer wenn ich auftauch’
Ich hol mir neue Luft ab
Ich hol mir neue Luft, doch egal wie viel ich aufsaug’
Irgendwann wird auch die neue Luft knapp

Ich hol mir neue Luft immer wenn ich auftauch’
Ich hol mir neue Luft ab
Ich hol mir neue Luft, doch egal wie viel ich aufsaug’
Irgendwann wird auch die neue Luft knapp